Texte, Töne, Bilder im Kopf
Radio machen ist eine wunderbare Sache. Für eine gute Radiogeschichte braucht man nur ein kleines Aufnahmegerät
in der Hand und einen Notizblock samt Stift in der Tasche, das ist das ganze Arbeitszeug.
Bilder entstehen trotzdem, jede gute Radioreportage erzeugt sie mit Texten und Tönen im Kopf des Hörers.
Bilder von großer Suggestion und Verlockung, weil sich ein jeder die eigenen ausmalt.

Demnächst zu hören:
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Zwischen Hamburg und Haiti
Büffel, Butteri und Bergwerke: die Maremma
Immer mit Hut und immer zu Pferde: die letzten butteri der Toscana vor dem Ausritt auf die Weiden. Die berittenen Hirten gehören zum großen Mythos der Maremma, der ehemals wilden, verrufenen Küstenebene zwischen Pisa und Rom. Das bekannteste Volkslied der Toscana besingt das Land als Maremma amara, als die harte, die bittere Maremma, ein Land voll Not und Tod. Bis weit ins letzte Jahrhundert hinein grassierte die Malaria in der Maremma, heute ist das Sumpfland trockengelegt. Die Maremma gehört aber immer noch zu den großen Entdeckungen in der Toscana. Manfred E. Schuchmann hat sie erkundet.


Bereits gesendet:

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Die Stadt der fliegenden Orangen. Mardi gras im belgischen Binche.
Welterbe im Kostüm - die berühmten Gilles aus dem belgischen Binche in ihrem traditionellen Outfit mit dem hohen Federhut: seit 2oo8 stehen sie auf der UNESCO-Liste der "Immateriellen Kulturgüter". Die Wurzeln des Karnevals von Binche reichen bis ins Mittelalter zurück. Nur an einem einzigen Tag im Jahr, am Mardi gras, dem Faschingsdienstag, marschieren die Gilles durch die südbelgische Kleinstadt und verteilen aus ihren Weidenkörbchen Orangen an die Zuschauer. Aber vielleicht ist verteilen ein etwas zu harmloses Wort:
MediaStoria sind die Orangen manchmal als Geschoßhagel um die
Ohren geflogen.
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Maremma, Wein und kühne Bauten.
Die neuen Superweingüter der südlichen Toscana.
Weingüter sehen heute auch nicht mehr so aus, wie wir uns traditionelle Winzerhöfe denken - siehe Bild. Neue Güter sind strategisch für den globalen Markt geplante Multimillionen-Investitionen, für die man weltbekannte Baumeister anheuert. Die Schweizer Herzog/de Meuron (Stichwort Elbphilharmonie) haben im Napa Valley in Kalifornien gebaut, der spanische Exzentriker Santiago Calatrava im Rioja-Gebiet. Das Marketing der Weine beginnt mit der Grundsteinlegung möglichst ausgefallener Architekturen. Ein neuer Hotspot dieser Verbindung von Wein und Stein findet sich in der Maremma, im Süden der Toscana. MediaStoria hat sich auf eine kleine, kritische Weinreise in die Maremma begeben ....
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Constable Country.
Ein Streifzug durch die Heimat des englischen Landschaftsmalers.
Als John Constable im Mai 1821 das Bild eines Heuwagens, der gerade eine Furt durchquert, in der Royal Academy in London ausstellte, fand er nicht die Anerkennung, die er sich erhofft hatte - im Gegenteil: Kritiker bemängelten, das Bild sei "unfertig" gemalt. Wie hätten sie ahnen sollen, dass The Haywain heute, rund zweihundert Jahre später, als das englischste aller englischen Landschaftsbilder gelten würde? John Constable hat immer wieder die unmittelbare Umgebung seiner Kindheit und Jugend gemalt - die Ufer des Flüsschens Stour an der Grenze zwischen den ostenglischen Grafschaften Suffolk und Essex. Manfred E. Schuchmann hat Constable Country zu Fuß und mit dem Rad erkundet.
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Il Vernacoliere
Italiens letzte Satirezeitung
Mario Cardinali bei der Arbeit. Mario Cardinali ist Gründer, Herausgeber, Chefredakteur und Leitartikler von Italiens einziger verbliebener Satirezeitung, des Vernacoliere aus Livorno.
Manfred E. Schuchmann hat ihn in der Redaktion besucht und stellt das Blatt für @mediasres, das Medienmagazin des Deutschlandfunks, vor.
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Hammer, Sichel und Cacciucco.
Ein Besuch in der rebellischen Hafenstadt Livorno.
Lassen sich eilige Livorno-Besucher meist entgehen: den Blick auf den Fosso Reale. Der große Graben der ehemaligen Stadtbefestigung umschließt das gesamte Zentrum. Livorno ist der wichtigste Hafen der Toscana und einer der bedeutendsten in ganz Italien, von seinen Kais und Piers legen die großen Fähren nach Sardinien und Korsika ab. Genau deshalb ergeht es Livorno wie so vielen Hafenstädten: die meisten wollen nur hin, um schnellstmöglich weiter zu kommen. Rauf auf's Schiff und ab auf die Insel, runter vom Schiff und karacho nach Hause. Schade, das hat Livorno nicht verdient. Es ist eine Stadt mit spannender Geschichte und einem bunten Völkergemisch, begabt mit großer Spottlust und noch größerem Sinn für den Lebensgenuß. MediaStoria war in Livornos Geschichte und Gegenwart unterwegs .....
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Bergbaugeschichten aus der Toskana -
ein Spaziergang durch das italienischen Erzgebirge
Zeuge einer großen Geschichte: der Förderschacht des Bergwerks von San Silvestro bei Campiglia Marittima. Bis ins späte 2o. Jahrhundert gehörte San Silvestro zu den bedeutenden Pyrit-Gruben Europas - Schwefelkies war ein Grundstoff der Chemischen Industrie. Wer heute an die Toskana denkt, hat anmutige Hügel mit dunklen Zypressenreihen vor Augen, prächtige Städte und Paläste, denkt an Kunst- und Gaumenfreuden. Aber vermutlich kaum an Bergwerke wie das von San Silvestro. Dabei waren die Colline metallifere eine der reichsten Bergbaulandschaften seit der Antike - das toskanische Erzgebirge.
MediaStoria war über und unter Tage unterwegs auf den Spuren des toskanischen Bergbaus
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La Grappa - die flüssige Seele des Veneto
Im Veneto gehörte ein Caffé corretto bis vor wenigen Jahren noch zu den Selbstverständlichkeiten im Tageslauf, ein Espresso mit einem ordentlichen Schuß Grappa - morgens, mittags, abends und auch mal zwischendurch. Seit in Italien Alkoholkontrollen häufiger geworden sind, ist diese Tradition in Turbulenzen geraten. Grappa ist ein hochprozentiger Tresterschnaps und gehört zum nationalen Kulturgut des Veneto, er ist die flüssige Seele der Region zwischen Venedig und Verona, zwischen Poebene und Dolomitengipfeln. Kein Haus ohne eine Flasche Grappa im Schrank, keine Stube ohne Kruzifix - das Veneto ist konservativ und katholisch.
MediaStoria unternimmt eine Reise durch die Mentalitätsgeschichte des Veneto .....
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Ein Dorf besiegt den Schwarzen Tod
Im Sommer 1665 brach in London eine große Pestepidemie aus und verbreitete sich rasend schnell im Land. Den kleinen Ort Eyam, nicht weit von Manchester in den englischen Midlands gelegen, erreichte sie Anfang September. In diesem hübschen Haus, in dem früher der Dorfschneider mit seiner Familie lebte, gab es die ersten Opfer der Seuche. Eyam sollte in einem einzigen Jahr mehr als ein Drittel seiner Bewohner verlieren - aber es stoppte den Siegeszug des Schwarzen Todes. Dies ist die Geschichte einer großen Selbstaufopferung, an die seit vierhundert Jahren jeweils am letzten Sonntag im August erinnert wird, am Plague Sunday, dem Pestsonntag.
MediaStoria hat den kleinen Ort in England besucht.
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Zaubergarten am Monte Amiata
Der Monte Amiata, ein erloschener Vulkan ganz im Süden der Toscana, muss ein Zauberberg sein, an dem der italienische Literatur-Nobelpreisträger Eugenio Montale weißen Rauch durch ein Tal der Elfen und der Pilze aufwärts steigen sah zum transparenten Kegel des Berges. Vielleicht waren es ja diese Verse, die den Schweizer Künstler Daniel Spoerri zum Monte Amiata führten, als er für sich und sein umfangreiches Oeuvre einen Heimatort in späten Jahren suchte. Und am Monte Amiata auch fand: in Seggiano, einem kleinen, abgelegenen mittelalterlichen Ort. Seit damals ist in Seggiano ein Zaubergarten gewachsen - der Giardino Daniel Spoerri.
MediaStoria hat ihn besucht.
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Magische Orte: Die Steinkreise von Avebury
Das bekannteste frühgeschichtliche Monument in Europa ist vermutlich das südenglische Stonehenge, alle haben die mächtigen Steine inmitten der sanften Salisbury Plains schon mal im Fernsehen oder auf Fotos gesehen. Also wollen alle nach Stonehenge, stehen sich gegenseitig auf den Füssen, es regnet und nebenan auf dem Parkplatz dieseln Dutzende Reisebusse vor sich hin. Das nimmt dem Ort an schlechten Tagen ein wenig von seinem Reiz. Avebury liegt kaum mehr als eine halbe Stunde von Stonehenge entfernt ....
Mediastoria ist dort gewesen
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Impressionismus und Beton.
Le Havre feiert seinen 5oo. Geburtstag
In der normannischen Hafenstadt Le Havre sind die bunten cabanes, die kleinen Hütten am Strand, so begehrt wie ein Schrebergarten in Berlin. Vom Rathaus ans Meer ist es in Le Havre nur ein Katzensprung. Der graue Strand, das graue Meer, der hellgraue Himmel sind, wie sie schon immer waren. Alles andere ist in Le Havre ziemlich neu, die Stadt an der Seinemündung wurde im Krieg vollständig zerstört und in den frühen Nachkriegsjahren komplett modern geplant und wieder aufgebaut - in hellgrauem Beton. 2o17 feiert Le Havre das fünfhundertjährige Jubiläum seiner Gründung durch König François den Ersten.
MediaStoria porträtiert Le Havre und seine Geschichte.
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Kein besserer Cider, nirgendwo -
Apfelwein-Verkostungen in England und Wales
An apple a day keeps the doctor away - weiß das englische Sprichwort. Täglich ein Apfel, und man braucht keinen Arzt. Der Apfel darf durchaus auch in flüssiger Form verabreicht werden: das Vereinigte Königreich hat den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Apfelwein, sorry: natürlich Cider. Da kommen die Hessen mit ihrem Ebbelwoi und die Franzosen mit Cidre nicht hinterher. Die westlichen und südwestlichen Grafschaften Englands - von Hereford entlang der walisischen Grenze bis nach Somerset, Devon und Cornwall - bilden den sogenannten Cider belt, den Apfelwein-Gürtel. Aber natürlich wird auch in Wales hervorragender Cider ausgeschenkt. Überall findet man kleine und mittelgroße Keltereien, deren flüssiges Gold in den letzten Jahren einen wahrhaften Boom erlebt.
MediaStoria hat einige pints probiert.
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Reisen in der Belle Époque -
Das Musée du Bagage im elsässischen Hagenau
Wenn Madame und Monsieur im 19. Jahrhundert auf Reisen gingen, hatten sie ihren halben Hausstand dabei, oder jedenfalls den Inhalt mehrerer Kleiderschränke. Madame und Monsieur gehörten dem Adel an oder der gehobenen Bourgeoisie - für die niedrigeren Stände kam eine Sommerfrische am Meer oder Urlaub in den Bergen nicht in Frage, unbezahlbar. Das Dienstpersonal hatte unzählige Kisten, Koffer und Truhen für die Herrschaften zu packen: die Etikette der Zeit schrieb vor, dass man sich zu jeder Tages- und Mahlzeit elegant zu kleiden hatte. Und das hieß: bis zu sechs Mal Kleiderwechsel am Tag. Das Musée du Bagage im elsässischen Hagenau zeigt, wie und vor allem womit man in der Belle Époque verreiste.
Manfred E. Schuchmann hat es besucht ...
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Lancelot "Capability" Brown
Den Engländern sagt man nach, sie seien ein Volk mit "grünem Daumen", gartenverliebt, gartenvernarrt. Von England ging im 18. Jahrhundert die Mode des - wie sollte er auch anders heißen? - Englischen Gartens aus: nahezu natürliche Landschaften mit weiten, schwingende Rasenflächen, von Wasserläufen durchflossen und durch mächtige Solitärbäume oder pittoreske Baumgruppen gegliedert. Die Dimensionen dieser Parks wuchsen ins Gigantische, wer es sich leisten konnten, ließ seinem Gartenspleen freien Lauf - und keiner bediente ihn besser als der geniale Landschaftsgestalter Lancelot "Capability" Brown.
MediaStoria hat den Chefgärtner von Chatsworth House in Derbyshire getroffen, heute verantwortlich für einen der schönsten Parks von
Lancelot Brown.

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The Iron Bridge - an der Wiege der Industriellen Revolution in England
Ist sie nicht wunderschön, die Brücke über den Severn? Ein filigranes Kunstwerk aus aberhundert Teilen Gusseisen, ein Puzzle der frühen Ingenieurskunst. The Iron Bridge überspannt mit ihrem kühnen Bogen den Fluss in Englands mittlerem Westen - dort, wo im 18. Jahrhundert die Wiege der industriellen Revolution stand. Sie ist überhaupt die erste eiserne Brücke der Welt, die gemeinsame Pioniertat des Unternehmers Abraham Darby III. und des Architekten Thomas Pritchard. Heute gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
MediaStoria hat sich dieses Wunder angeschaut.
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Middelburg - Sklavenhandel im alten Holland
Middelburg ist eine wunderschöne Stadt im Süden der Niederlande. Middelburg war zwar nie eine große Stadt, wohlhabend und einflußreich war sie dennoch: die wichtigsten Handelgesellschaften hatten hier ihr Hauptkontor. Und Middelburg baute gute Schiffe günstig und segelte der Konkurrenz voraus - der Konkurrenz im Sklavenhandel.
Für MediaStoria Grund genug, Middelburg nach langer Zeit wieder einmal zu besuchen, um bei Archivaren und Stadthistorikern die Hintergründe der Geschichte zu erfahren.
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Sizilien - Fratelli Napoli, Catania
Sie haben die Dorfplätze Siziliens gefüllt und die Säle der großen Städte, das einfache Volk lief ihnen zu, Abend für Abend. Es fieberte mit seinen Helden, es bejubelte ihre Siege. Siziliens Puppenspieler waren die populärsten Künstler der Insel, ihr Repertoire blieb über anderthalb Jahrhunderte unverändert - tapfere Ritter, gerechte Herrscher, finstere Schurken, ein gewitzter Junge von der Gasse nebenan. Doch dann bekam es die Opera dei Pupi, das traditionelle Marionettentheater, erst mit dem Kino zu tun, dann mit dem Fernsehen, und zum Schluss mit all dem digitalen Krimskrams der Zerstreuung, der die Leute zuhause vor dem Bildschirm hält. Heute kämpft das Puppentheater um sein Überleben.
Manfred E. Schuchmann hat Fiorenzo Napoli, den Chef der berühmten
Puppenspielerdynastie aus Catania, in seiner Werkstatt besucht.

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Sizilien - Süße Verlockung rund um den Ätna
Wer Süßes liebt, der kann sich in Sizilien satt sehen - und essen. In Catania, sagt man, beginnt der Tag mit süßen Dingen und endet mit ihnen. Von Pistaziengebäck über Cannoli bis hin zur sizilianischen Schokoladenkunst - Sizilien lohnt eine kulinarische Reise.
MediaStoria / Manfred E. Schuchmann hat keine Kalorien gescheut
und sich tapfer durch das Sortiment gegessen ...

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Die Kunst, den Tag in Flaschen einzuteilen - Tajut in Udine
Wenn man die Osteria Al capello betritt, schreitet man unter einem eisernen Hut hindurch. Al capello heißt Zum Hut, der eiserne Homburg ist das Wirtshausschild. Drinnen muß sich das Auge kurz an das dämmrige Licht gewöhnen, dann erblickt es unter der Balkendecke - nichts als Hüte. Tropenhelme, Schiffermützen und verbeulte Borsalinos, Sombreros, Baseball-Kappen und einen Jockey-Helm. Das Al capello gehört zu den Traditions-Osterien in Udine. Und in Udine pflegt man den Brauch des tajut - das gesellige Glas Wein in der Osteria oder der Bar zu fast jeder Tageszeit. Wer in Udine nicht außen vor bleiben will, braucht gute Kondition und eine eiserne Leber.
MediaStoria / Manfred E. Schuchmann hat einige Osterien mit den besten Weinen und dem deftigsten Essen besucht .....
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Namibia, Hohenstein - kleine Steine, großes Risiko
Namibia ist ein Eldorado der Landschaftsfotografie. In den Erongobergen kippen die Motive geradezu ins Unwirkliche. Licht und Schatten scharf geschnitten, Felskugeln wie hingeworfen, als hätten Giganten Boccia gespielt. Manchmal Macchia wie am Mittelmeer, die Farben eher fahles Gelb als Grün, dorniges Gestrüpp, skurrile Bäume, surreale Felsen. In der Ferne laufen die Hügel in eine endlose, gleißend helle Ebene aus. Hier, am Fuß des Hohenstein-Massivs, liegt die Hohenstein-Lodge. Und von hier beginnt der Aufstieg zu den small miners des Hohenstein, den Halbedelstein-Schürfern des Erongo auf der Suche nach schwarzem Turmalin, hellblauem Aquamarin und magisch grünem Fluorit.
MediaStoria / Manfred E. Schuchmann hat die small miners besucht.
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Der Lehrer des Volkes: Jaliba Kuyateh, Gambias berühmtester Musiker
In Gambia lebt ein halbes Dutzend verschiedener Völker mit völlig verschiedenen Sprachen. Die größte Bevölkerungsgruppe stellen die Mandinka, zu ihnen gehört der Musiker Jaliba Kuyateh.
MediaStoria / Manfred E. Schuchmann hat ihn in seinem Haus
in Brikama besucht.

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Grab der Jugend, Friedhof der Bataillone - Eine Reise entlang der italienischen Isonzo-Front
Einen Spaziergang nach Wien versprach der italienische Generalstab dem Volk im Frühjahr 1915, doch seine Armeen kamen nicht weit. Die östliche Front blieb am Fluß Isonzo stecken, es folgte ein zweijähriges Gemetzel mit hunderttausenden Toten, die höchsten Verluste hatten dabei die italienischen Einheiten zu tragen. Zwölf Schlachten tobten entlang des Isonzo, Brigade um Brigade verblutete in den Stacheldrahtverhauen und im Maschinengewehrfeuer der österreich-ungarischen Verteidigung.
MediaStoria / Manfred E. Schuchmann war dort.



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